Ich möchte ein Haustier. Aber welches passt zu mir?

Sie möchten sich ein Haustier anschaffen? Dann machen Sie sich einige Gedanken dazu.

Ihr Haustier ist ein Familienmitglied und soll als solches auch behandelt werden. Das beduetet für Sie, dass Sie sich Zeit nehmen müssen. Und das über Jahre. ein Hund ca. 10 bis 14 Jahre eine Katze vielleicht sogar 20 Jahre, ein Meerschweinchen 4 bis 5 Jahre, ein Hamster 2 bis 3 Jahre.

Sie müssen sich bewusst werden, dass Sie bei Ihrer Freizeitplanung Ihren neuen Freund miteinschliessen müssen.

Ein Haustier kostet Geld. Gehen Sie davon aus, dass Sie für einen Hund mit rund 2’000 Franken ausgeben müssen. Futter und oder Sonstiges können Sie auf unserem Webshop günstig beziehen.

Steht die ganze Familie hinter Ihrem Plan ein Haustier anzuschaffen? Es wäre schade, wenn sich jemand belästigt oder eingeschränkt fühlt. Denn es wird unweigerlich dazu führen, dass das Haustier als Verlierer vom Platz geht.

Lässt Ihr Mietvetrag zu, dass Sie ein Haustier besitzen dürfen? Sind Sie beruftstätig und müssen Sie das Tier alleine zu Hause lassen, oder schaffen Sie sich ein Tier an, weil Ihre Kinder sich eins wünschen und Hoch und Heilig versprechen, dass sie immer für den neuen Freund da sind? Dann machen Sie sich keinen Gefallen

Wietere wichtige und sehr nützliche Informationen finden Sie auf der Webseite vom Bundesamt für Lebenssicherheit und Veterinärwesen

Rückzugsgebiet für die Katze

Die Katze braucht einen Ruheplatz als Rückzugsgebiet. Stellen Sie eine Schachtel auf den Schrank oder richten Sie eine gepolsterte Stelle in einer Ecke ein. Wenn Sie die Gewohnheiten ihrer Katze beobachten, finden Sie schnell heraus worauf Ihr Tier Lust hat. Selbstverständlich ist auch ein Katzenhaus mit Kratzbaum nie die schlechteste Investion. Die Katze hat ihr Rückzugsgebiet und kann gleichzeit ihre Nägel schärfen.
Achten Sie darauf, wenn Sie mehrere Katzen halten, sollten Sie für jede Katze ihr eigener Ruheplatz einrichten. Sie erspare sich da einige Konflikte.
Eine dänische Studie von Claudia Vinke von der Uni Utrecht ergab, wie wichtig es für Katzen ist, ein Rückzugsmöglichkeit zu haben. 10 Katzen haben als Rückzugsort eine Kartonkiste erhalten. 9 Katzen mussten sich ohne Box an die neue Umgebung gewöhnen. 

Katzen sind gesünder, wenn sie sich zurückziehen können

Katzen reagieren ihrer Natur gerecht bei Gefahr mit Rückzug. Wenn Katzen im Freien bedroht werden, ziehen sie sich auf Bäume oder in Höhlen zurück. Zu Hause geht es eben in Boxen, auf Aussichtsplattformen oder sie tauchen ab unters Bett. Wenn sich eine Katze ordentlich zurückziehen kann, baut sie Stress ab. Gemäss Frau Vinke schächt Stress bei der Katze das Immunsystem und macht das Tier anfällig für irgendwelche Infektionskrankeiten. Ein Rückzugsort kann Stress abbauen.

Ein Hamster will beschäftigt werden

Wenn die Wahl auf einen Nager als Haustier fällt, machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie ihn am besten beschäftigen können. Ein angemessen grosser Käfig befüllen Sie bitte mit genügend Einstreu, damit der Hamster buddeln und Gänge bauen kann. Und damit er sich fit hält, bekommt er natürlich ein Hamsterrad.
  1. Damit der Hamster beschäftigt ist, können das Futter im Käfig verteilen. Sie können es eingraben und oder in Tunnels verstecken. Wenn Ihr Nager es nicht gewohnt ist das Futter zu suchen, müssen Sie ihn daran gewöhnen. Kontrollieren Sie ob das Futter gefunden wurde und helfen Sie ihm, indem Sie ihm das Futter vorab einfach im Käfig verteilen.
  2. Sie können sein Nest in Höhe hängen. So muss der Nager in sein zu Nest klettern. Ein andere Möglichkeit um nach Hause zu kommen.
  3. bauen Sie eine Buddelkiste. Mit einfachen Mitteln ist das zu machen. Sie nehmen entweder eine Schachtel füllen diese mit Papiernastücher, oder Sie kaufen für wenig Geld ein Grashaus . Sieht schön aus wirkt sehr natürlich.
  4. Stecken Sie das Futter zwischendurch auch einmal auf ein Bäumchen oder in Futterbälle, wo sich ihr Nager strecken muss.
  5. Sie können dem Nager einen Parcour zusammenstellen. Mit WC Rollen und Hamsterwippen und Kartonschachteln. Füllen Sie alles auf mit Gras, oder Streu und verstecken Sie Futter drin.

 

Wie Sie einem Hund das Bellen abgewöhnen

Hunde kommunizieren auf verschiedene Arten. Das Bellen ist eine Form davon. Sie bellen, wenn sie Angst haben, wenn sie sich bedroht fühlen, sie bellen aber auch wenn sie Freude haben. Nur das Bellen kann mitunter sehr störend sein. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, machen Sie sich nicht nur Freunde unter Ihren Nachbarn.  

Wenn ein Hund also bellt, versuchen Sie den Hund zu ignorieren. Wenn Sie ihn nicht beachten, strafen Sie ihn ab. Für den Hund ist dies ein Misserfolg. Wenn Sie Ihrem Hund Ihre Aufmerksamkeit schenken wenn er bellt, wird er sein Verhalten ausbauen und vermehrt bellen. Er wird also belohnt. Ein Hund lernt über den Erfolg. Es lohnt sich also zu bellen, wenn er beachtet wird. Auch schimpfen und Augenkontakt zählen für einen Hund zu Aufmerksamkeit. Drehen Sie sich um, wenn er bellt und nehmen Sie erst wieder Kontakt auf wenn er still ist. Loben Sie ihn, geben Sie ihm vielleicht ein „Leckerli“ wenn er still ist. So wird er lernen, was erwünscht ist.  

Wie bringen Sie dem Hund nun bei nicht zu bellen, wenn jemand an der Haustür klingelt

Vorab schon mal soviel. Nur durch viel üben. Am besten bitten Sie jemanden zu einem vereinbarten Termin an der Tür zu klingeln. Achten Sie darauf, dass nun Sie und nicht Ihr Hund als erster an der Türe ist. Sperren Sie ihn kurz weg bevor es soweit ist. Sie zeigen Ihrem Hund nun, dass Sie die Lage im Griff haben. Wenn der Hund bellt, bleiben Sie und Ihr Gast einfach ruhig und beachten ihn nicht. Erst wenn er ruhig ist loben Sie ihn. Wenn Sie das regelmässig üben, wird er begreifen, dass sein Kläffen überflüssig ist.

7 Mythen über Hunde im Winter

1. Sind Hunde durch ihr Fell vor Kälte geschützt?

Nicht alle Hunde sind gleich , wenn es um Kältetoleranz geht. Offensichtlich ist ein Siberian Husky eher bereit für den Schnee als ein Chihuahua. Aber ein dickes Fell bedeutet nicht, dass ein Hund bei extremen Temperaturen keine Erfrierung oder Unterkühlung bekommen kann. Sie können Hundemäntel kaufen, die für genaue Grösse und Rasse ihres Lieblings passt, warum also etwas riskieren? Eine Schicht mehr sorgt für Extraschutz. Ein Hundemantel ermöglicht bequemes und leichtes Ankleiden. Zusätzlich ermöglicht der kleine Zusatzaufwand dank reflektierender Elemente an der Weste für mehr Sicherheit für Ihren Hund.

2. Ist Schnee fressen für Hunde ungesund?

Schnee ist grossartig darin Müll, Tierkot – und am allerschlimmsten – Salz und Chemikalien zu überdecken. Ihr Hund könnte, von all diesen Dingen, sehr leicht krank werden. Es ist also keine gute Idee, Ihren Hund Schnee fressen zu lassen, egal wie aufgeregt er darüber ist, dass er von diesem magischen Wasser in Pulverform probieren könnte. Sie denken sich jetzt vielleicht, frisch gefallener Schnee ist sicher in Ordnung, aber auch hier gilt wieder: Wir wissen nicht, was unter dem Schnee liegt, vielleicht scharfe Glasscherben, an denen sich ihr Hund verletzten könnnte. Am besten halten Sie sich an Leitungswasser und Eiswürfel.

3. Sind Hunde bei Kälte weniger schnell dehydriert als bei Hitze?

Apropos Wasser: Menschen gehen davon aus, dass Hunde eher bei heissem Wetter zu dehydrieren. Das ist nicht wahr. Der Winter bringt sehr trockenes Wetter mit sich. Hunde verlieren dabei viel ihrer Körperfeuchtigkeit während des Atmens und ganz besonders beim Keuchen. Da man das Gefühl der Hitze im Winter nicht verspürt, vergisst man leicht, wie wichtig es ist, hydratisiert zu bleiben. Stellen Sie sicher, das Ihr Hund vor und nach Spaziergängen viel Wasser trinkt.

4. Löst sich Hundekot im Schnee auf?

Wieso gibt es Hundebesitzer, die die Häufchen ihrer Kunde im Winter nicht aufheben? Viele gehen davon aus, dass der Kot einfach mit dem Schnee wegschmilzt. Die Wahrheit ist: Er tut es nicht. Im Gegenteil, das kalte Wetter verlangsamt den biologischen Abbauprozesses, so dass der Schmutz bis zum Frühjahr liegen bleibt. Dies ist nicht nur ein unschöner Missstand, es ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit. Durch den Kot werden Nagetiere und Bakterien angezogen. Es überträgt auch Krankheiten von Hund zu Hund. Seien Sie deshalb vorbildlich: Heben Sie das Häufchen Ihres Lieblings auf – und zwar immer.

5. Können Flöhe im Winter keine Flöhe und Zecken bekommen?

Da Kälte und Schnee tatsächlich die meisten Schädlinge abtötet, suchen sich wie Flöhe und Zecken im Winter gerne einen warmen Unterschlupf. Und da Ihr Haus der wärmste Ort in der Umgebung ist, könnte es der Ort sein, wo sie am Ende hingehen. Verzichten Sie im Winter deshalb nicht auf Routinekontrollen und Ungezieferschutz gegen Flöhe und Zecken, nur weil Sie denken alle Insekten seien tot. Übermässiger Juckreiz kann bei bereits trockener Haut sehr schädlich für einen Hund sein.

6. Brauchen Hunde kleine Spaziergänge keinen Pfotenschutz?

Einem Hund Pfotenwachs aufzustreichen oder Hundeschuhe anzuziehen gehört eher zu den mühsameren Aufgaben. Also kann man es sicher mal auslassen, wenn man nur für ein paar Minuten mit dem Hund Gassi geht, richtig? Grundsätzlich sind Hundepfoten tatsächlich widerstandsfähiger als menschliche Füsse, was aber nicht heisst, dass sie immun gegen Erfrierungen sind. Vielleicht noch schädlicher ist jedoch das Salz, das verwendet wird, um Eis auf Gehwegen und Strasen zu schmelzen. Hundepfoten reagieren auf Strassensalz wie auf eine  Verbrennung. So können selbst in der Kälte die Pfoten eines Hundes, insbesondere bei Welpen, verbrennen. Hunde absorbieren auch Frostschutzmittel und Chemikalien durch ihre Pfoten. Es ist deshalb wichtig, dass Sie immer einen Pfotenschutz verwenden.

7. Können Hunde überschüssigen Schnee selbst aus dem Fell schütteln?

Wenn Ihr Hund aus der Kälte kommt, reiben Sie wahrscheinlich mit einem Handtuch soviel Schnee wie Sie können von seinem Fell. Trotzdem können einige Schneereste unbemerkt in seinem Fell stecken bleiben. Ihr Hund wird wahrscheinlich versuchen, diese auf eigene Faust zu entfernen, aber das ist nicht unbedingt sicher. Übermässiges Lecken, Kauen und Nagen, kann Haut, die bereits wegen der Kälte bereits ausgtrockent ist, zusätzlich beschädigen. Wenden Sie ein wenig mehr Zeit auf, um diese Schneereste aus dem Fell zu bekommen – Ihr kleiner Liebling wird es Ihnen danken. Ein kleiner Zusatzbonus ist, dass der Hund danach bei weitem nicht so viel Wasser im Haus verteilen wird.

Gibt es weitere Mythen, die Sie über Hunde im Winter gehört haben? Lassen Sie uns unten in den Kommentaren wissen!

(Titelbild: Flickr / Austin Kirk)